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Ach, wie nett. Schön, wenn man ziemlich genau bekommt, was man erwartet. In dem Fall hier ein Mehr an Borderlands mit einem Ausrufezeichen hintendran. Borderlands: The Pre-Sequel! ist schierer, wild um sich feuernder Content für alle mit dem Wunsch, es dauerte nicht mehr lange bis zum “richtigen” Teil 3. Mehr Gegner, mehr Waffen, mehr Level-up, mehr sackhüpfende Granaten, mehr albernen Unsinn und besonders: mehr Handsome Jack.

Er ist derjenige, der in seiner Rolle als Antagonist die Faszination von Borderlands 2 ein Stück weit auf seinen Schultern buckelte. In dem zeitlich zwischen den ersten beiden Spielen eingetakteten The Pre-Sequel erlebt ihr, welche Geschehnisse den als verschroben-liebenswerten Psycho startenden Mann zu dem noch verschrobeneren, liebenswerten Psycho machten, den man seit zwei Jahren kennt. Den Startschuss dafür gibt ein Angriff auf die Basis von Hyperion, Jacks damaligem Arbeitgeber. Einziger Ausweg: Mond. In einer Rakete.

Schon zu diesem frühen Zeitpunkt spürt man wieder diese herrlich quatschige Handschrift, in der man glatt den Namen Gearbox lesen könnte, wüsste man nicht, dass 2K Australia für diesen Job einsprang. Viele Dialoge – nicht nur Jacks – sind nach wie vor wunderbar gequirlte Kacke voller Brüller und besetzt mit ausgesprochen fähigen Sprechern. Auch im Deutschen. Es passiert jetzt nicht jeden Tag, dass ich nicht wenigstens einmal über das Umschalten auf die englische Tonspur nachdenke, doch hier… Leute, diese Sprecher und die Art, wie sie die Situationen erfassen, ja geradezu in ihnen stecken, möchte man meinen – das ist ganz, ganz große Klasse.

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Man könnte den Eindruck bekommen, dass Codemasters unter einem gewissen Zwang stand auch in diesem Jahr ein F1-Spiel veröffentlichen zu müssen. Dafür spricht die Tatsache, dass Xbox One und PlayStation 4 knapp ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung noch außen vor bleiben (beachtet dazu auch den Seitenkasten weiter unten), aber auch ansonsten herrscht hier weitestgehend Stagnation. Man musste wohl vermutlich alleine schon aus dem Grund in diesem Jahr noch ein Spiel veröffentlichen, um die Lizenzkosten zu rechtfertigen.

Wenn ihr nun bereits F1 2013 besitzt, solltet ihr euch von F1 2014 keine großen Fortschritte erwarten – erst recht nicht auf der technischen Seite. Codemasters’ etablierte Engine kommt auch in diesem Jahr wieder zum Einsatz, selbst auf dem PC müsst ihr noch mit einer Grafik vorlieb nehmen, an der verglichen mit anderen aktuellen Titeln wie Forza Horizon 2 oder Project Cars der Zahn der Zeit nagt. Was diesen Aspekt betrifft, wird man erst im kommenden Jahr den nächsten Schritt gehen. Darauf kann man schon mal gespannt sein.

Im Hier und Jetzt wirkt es eben vor allem auf dem PC doch technisch veraltet, auf PS3 und Xbox 360 dürfte schlicht und ergreifend nicht mehr möglich sein. Seht ihr darüber hinweg, bekommt ihr aber nach wie vor ein Spiel, das sich gut und präzise mit einem Gamepad steuern lässt. Auch F1 2014 ist wie erwartet keine Hardcore-Simulation, bietet aber erneut eine Reihe von Optionen, mit denen ihr den Realismus-Grad euren Vorstellungen entsprechend anpassen könnt. Dazu zählen die Möglichkeit von Beschädigungen und Strafen sowie die Nutzung von ABS oder Traktionskontrolle.

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Eurogamer.de –

 

Es läge natürlich nahe, diesen Text mit einem Zitat aus Ridley Scotts vermutlich bestem Film zu eröffnen. Stattdessen hatte ich während des Genusses von Alien Isolation vornehmlich einige Zeilen aus Jurassic Park auf im Kopf: “Wir können es schaffen, wenn wir rennen.” “Nein. Können wir nicht.” “Warum nicht!?” “Weil wir bereits gejagt werden”. Das zweitberühmteste Zitat des Großwildjägers Muldoon ist im Grunde das Leitmotiv von Alien: Isolation – denn wer rennt, hat schon verloren.

Menschenskinder, kribbelt es bei dieser andauernden Flucht vor einem Feind, der einem nicht nur mit tierischer Kraft nachstellt, sondern auch mit einer maschinenhaften Unzerstörbarkeit. Man lugt nur Halbsekunden aus seinem Versteck, reißt den Bewegungsscanner hoch und ist – sobald man ihn wieder sinken lässt – genauso schlau wie vorher. Ist das Biest jetzt weg? Oder sitzt es schon lange in einem der Lüftungsschächte hinter mir? Ich könnte mich umdrehen, um es zu erfahren, diesen verräterischen Punkt auf meinem grünlich verzerrten Display kurz aufblinken sehen, sobald es sich bewegt. Aber wie sehe ich dann, was in meinem Rücken geschieht?

Nur du und das Alien – das ist ein Szenario, das nicht nur in Bezug auf Videospiele zu dieser Marke einzigartig ist. Und ausgerechnet die Strategieexperten von Creative Assembly bekamen es hin, dem Science-Fiction-Film, der eine gesamte Generation prägte wie kein anderer, das fast perfekte Spiel auf den Leib zu schneidern. Alien: Isolation ist ein kluger, eleganter und stellenweise verstörend schöner Kampf ums Überleben, den man durchaus erlebt haben sollte. Leider versteifte man sich dann doch zu sehr darauf, den Titel auf ein Format von 15 bis 20 Stunden aufzublasen. Entweder das oder die Verantwortlichen im Studio kannten schlicht weder Punkt noch Komma. Dieses Spiel ist all das, was der Entwickler versprach, aber es ist zugleich auch viel zu viel davon.

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Eurogamer.de –

 
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